Dienstag, 30. September 2014

Erste Schulwoche geschafft

Die erste Schulwoche liegt hinter uns mit vielen Eindrücken.  Kleine m und große M wurden geübt und die 1 war das Thema, daneben gabs ganz viele Regeln, neue Menschen und neue Räume für das kleine g. Sie hält sich tapfer, hat eine Sticker fürs Wohlverhalten in ihr Stickeralbum von der Lehrerin bekommen und versucht so gut es geht anzudocken. Ich hoffe sie findet bald Freunde, das scheint mit das wichtigste zu sein. Wir großen versuchen uns auch im neuen Alltag zu Recht zu finden und trauern gerade wohl glaube ich ein bißchen der Kita nach, mit all ihren Freiheiten und der dortigen Geborgenheit, das überträgt sich sicherlich auf das kleine g.
Zum Schulanfang gabs ein neues Bücherregeal (der Termin war rein zufällig, war schon längst bestellt), aber es schafft jetzt zumindest auf der einen Zimmerseite des kleinen g Ordnung und sieht wie ich finde chic aus (Regalsyste Cube it)

Montag, 29. September 2014

Ich backs mir: Apfelkuchen


Ein Apfelkuchen jetzt im Herbst ist eine einfache Sache, Theoretisch ist das richtig, praktisch kann es ganz schön kompliziert werden. Das große G und ich haben im September Geburtstag und klar Apfelkuchen passt da wunderbar. Nur leider lag unsere Küche ja kurzfristig in Trümmer und alles musst etwas improvisiert werden, dann entdeckte noch ein Gast eine Nussalergie und schon war das alles gar nicht mehr so einfach.Kurzum ich habe einen einfachen nussfreien, sehr schnellen Apfelkuchen in der Baustelle gebacken und ihn fotographiert. Mit Vanilleeis und Sahne war das ganz ok, na ja eigentlich ein bißchen durchschnittlich.
Eine Woche später hat dann das große G gebacken, und zwar wieder einen Apfelkuchen, und zwar einen "Unmöglichen Apfelkuchen". Das Rezept wurde ausgewählt, weil der Name so interessant war. Aber es muss gesagt werden der Apfelkuchen ist wirklich lecker und gar nicht durchschnittlich.
Das Rezept ist von hier und sehr zu empfehlen

Zutaten
2 Becher Schlagsahen
150 gr. Zucker
2 P Vanillezucker
1 Zitrone
5 Eier
375 gr. Mehr
1 P Backpulver
Belag
1 1/2 kg säuerliche Äpfel
4 El Zitronensaft
Guss
100 gr Butter
100 gr Zucker
4 El Milch
60 gr Mandelblättchen 

Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen, längs in Spalten schneiden und mit dem Zitronensaft mischen.
Für den Teig Sahne in eine Rührschüssel gießen. Zucker, Vanillinzucker und Zitronenschale zur Sahne geben und alles
halb steif schlagen. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver sieben, kurz unterrühren.
Teig in eine gefettete Saftpfanne streichen. Mit den Apfelspalten belegen.
Im heißen Ofen bei 200 Grad auf der zweiten Schiene von unten 15 min. backen.
Inzwischen den Guss Fett, Zucker und Milch aufkochen, die Mandeln untermischen.
Masse nach 15 min. punktuell auf dem Kuchen verteilen Weitere 15 min. auf der zweiten Schiene von oben backen


Viele weitere Apfelkuchen gibts wie immer hier

Dienstag, 23. September 2014

1. Schulwoche

Das kleine g ist jetzt ein Schulkind, wie wahrscheinlich die meisten Mütter bin ich so ein bißchen fassungslos. War das nicht alles erst gestern, dass ich sie fröhlich in die Krippe getragen habe und das Kind im Ergo blubberte bei jedem Auto, dass wir sahen (und  das sind in der Stadt ganz viele ) "Auto, tut, tut, tut". Hilft  alles nichts sie ist jetzt ein kleine große.
Das kleine g geht auf eine Ganztagesschule, wir müssen uns neu  sortieren.

Montag, 22. September 2014

Einschulung

Sollten sich Eltern Gedanken machen, wenn das Kind am Abend des Einschulungstages fragt, wie lange man in die Schule geht? Die darauffolgende Antwort brachte neue Fragen, u.a., wie lange wir in die Schule gegangen sind. Ich konnte hier lässiger als das große G sein und haben entspannt 13  Jahre geantwortet, das große G hat in der Schule etwas verlängert und das wurde natürlich messerscharf bemerkt. Wir haben dann kurzerhand entschieden küchentischpädagogisch zu sein und erklärt, wenn die Hausis gemacht sind und man schaut dass alles klappt, dann wirds nicht länger.
Bah, ich hoffe das wird nicht immer so lustig.
Aber der Tag war natürlich schön und das kleine G hat es sehr genossen.

Sonntag, 21. September 2014

1/12 Blick - eine Handwerkerwoche - kurzfristige Enteignung


Die Handwerker kamen, stürmten ins Haus, rissen die Fenster heraus und man hatte das Gefühl man versteht was das Wort Okkupation bedeutet. Man wird zur Randfigur im  eigenen Haus. Die alten Fenster hatten es sehr nötig. Aber ein bißchen traurig bin ich doch, dass ich die alten Sprossenfenster verloren haben.
Wir hatten wie so häufig Glück. Das Wetter wurde besser und die Handwerker konnte so gemütlich außen vespern, was die Stimmung doch sehr verbessert. Das kleine g bekam spontan Asyl beim Nachbarskind, dass auch noch eine Ferienwoche hatte und die beiden habe so den ganzen Tag miteiander gespielt. Das große G und ich hospitalisierten etwas und sind ab 16:00 dann immer kurzfristig in einen Putzwahn verfallen. 
Denn wir hatten noch die Elektriker hier und es wurden Voraussetzungen für die neue Heizung geschaffen und wir haben auch noch eine Balkontüre einbauen lassen, davon ein anderes mal mehr.

Mehr Blicke gibt es wie immer hier

Samstag, 20. September 2014

Einer gegen alle



Bei Sankt Petersburg gibt es bei uns am Spielabend nur einen möglichen Sieger. Aber diesmal wollten wir es versuchen. Alle gegen den einen. Normalerweise spielt man St. Petersburg 45 Minuten, bei uns dauert das schon mal 1 1/2 Stunden, es wird überlegt, berechnet und dann gespielt. Wir haben es geschafft, es gab einen neuen Sieger, der Spieleabend ist stolz auf sich.
Das Tore der Welt Karten Spiel ist langweilig, wir haben das Brettspiel gespielt, ebenfalls wie St. Petersburg ein Strategiespiel. Überhaupt der Spieleabend hier im Landhaus ist ein Strategiespieleabend, selbst Zoff im Zoo, das ulitmative Rausschmeißerkartenspiel bei uns, ist ein Strategiespiel und keiner spielt gern mit mir, weil ich immer chaotisch spiele, diesmal haben mich aber die anderen herunter gezogen, ich war kaum beleidigt.

Mittwoch, 17. September 2014

Kaiserstuhl - Breisach - Bad Krotzingen

Manches ist auch schräg, wenn man so durch Deutschland fährt. Ja es gibt noch Tante-Emma-Läden, sogar mit leckeren Brötchen und ein Ort, der Lachen heißt ist doch irgendwie schön. Muss man aber wirklich unter Kastanienbäumen vor herunterfallenden Kastanien warnen! Lampendesign wie in den 70er Jahren im Hotelzimmer, Charme vergangener Jahrzehnte sieht man überall.

Erstaunlich auch ,wie ruhig und breit der Rhein ist. Keine Schiffe, eher idylisch. Schön auch unser kleiner Ausflug nach Neuf Brisach. Die klein Stadt ist als Garnisonsstadt komplett geometrisch angelegt. Für das kleine g war es der erste Frankreichaufenthalt

Das war unser Sommerurlaub 2014. 200 km Radgefahren 2 Jugendherbergen, 1 Ferienwohnung, mehrere Hotels, Rehe, Frösche, ein Fuchs, Ziegen, Schafe und Kühe gesehen und fast nur draußen gewesen, schön wars.