Montag, 20. Oktober 2014

Am Wochenende sind wir durch einen Triumpfbogen gefahren



In Heubach ist der Unterwäschehersteller Triumpf ansässig und so bekamen wir, als wir nach dem Weg zum Waldparkplatz für unseren Ausflug zur Ruine Rosenstein  fragten, eine etwas irritierende Wegbeschreibung, irgendwann hieß es, am Triumpfbogen links hoch. Wir waren sehr gespannt auf den Bogen und erwarteten ein kitschiges Römerimitat. Wir mussten dann herzlich lachen, als wir begriffen, dass für die Heubacher die Sache ganz anders ist. Der Triumpbogen ist einfach eine Verbindungsteg zweier Fabrikteile der Firma Triumpf, die die Hauptstraße überquert.
 
Wir wollten zur Ruine und auch einige Familien hier bei uns im Stadthaus auch. Also sind wir zusammen los und es ist wie meist für die Kinder ist es toll, vor allem natürlich für unser Einzelkind das kleine g. Mit mehreren anderen Kindern läufts sich viel leichter.
Erwachsene sind da komplizierter, mittlerweile bin aber besser darin, mir zusagen, man wandert gemeinsam, d.h. nicht, dass man die gleichen Werte teilt oder gar befreundet ist, es kann trotzdem nett sein und das war es auch

Der Spielplatz an der Waldschenke ist übrigens prima und bietet für Kinder in jeder Altersklasse etwas. Auch die Außengastronomie ist empfehlenswert.

Samstag, 18. Oktober 2014

Urlaubsplanung war früher auch leichter

Urlaubsplanung war früher auch einfacher. Als Single reist man a) alleine , b) wird gefragt oder c) fragt man selbst mal so in die Runde. Man geht zu jeder beliebigen Zeit und in der Regel ist einfach das Budget die Grenze.
Als Familie mit einem Schulkind muß man in den Ferien gehen (wie ätzend), das ist teuer und da gehen alle. Halbe Kontinente fallen flach (oder ist der Winter in Neuseeland wirklich attraktiv). Wenn man dann noch versucht mit anderen Familien zu gehen, versuchen mehrere berufstätige Erwachsene ihre Urlaubszeit zu synchronisieren, für verschiedenaltrige Kinder das optimale Reiseziel zu finden und auch noch ein paar Erwachenenbedürfnisse unterzubringen, ach ja und die Finanzen sollten auch noch stimmen. Grausam. Das große G ist da ganz klar, wir gehen allein, das ist schon kompliziert genug. In den Herbstferien haben wir das ja schon mal nicht geschafft. Wir habe uns viel zu spät umgeschaut und es war schlichtweg alles zu teuer, was uns noch ein bißchen Sonne garantiert hätte. Die Osteferien haben wir schon mal gebucht  Hilserhof im Schwarzwald (eigentlich wollten wir in den Pfingstferien dorthin gehen, aber da war schon alles ausgebucht, also wieder zu spät) Jetzt verzweifle ich gerade am Faschingsurlaub. Ich würde gerna das kleine g und das große G in die Berge bringen - Schneeferien im Kleinwalsertal, aber ehrlich gesagt auch da erschüttern mich die Preise und irgendwie auch die Hotels und Ferienwohnungen. Ein 4- Gänge Menü muss es echt nicht sein, was Warmes halt abends, wenn man vom Skilaufen kommt. Schön wäre ein Schwimmbad und eine Sauna. Ein Zimmer oder eine Ferienwohnung, die nicht vollkommen auf 70er Charme reduziert wären. Ach ja, und aber das wäre schon supermegatoll, ein Schlafzimmer, wo  das kleine g vielleicht eine Schlafnische hat, so dass das große G und ich vielleicht noch ein bißchen quatschen können oder spielen können und nein, wir brauchen keine 50 quadratmeter. Totaler Frust gerade, ich sehe schon, wir bleiben wieder hier.
 Ist auch nicht schlimm, hier ist es auch schön, bei unserem letzen Ausflug sind wir an der Burg Hohenzollern vorbeigefahren (s.o.)

Mittwoch, 15. Oktober 2014

60er Jahre Schild

Der Mann ist schon etwas geknickt, aber obwohl man im Hotel Blume tüchtig renoviert hat, die Gästetoiletten im Restaurantbereich verströmen noch den Charme der Sixties. Wir haben hier übernachtet bei unserer Kinzigtalradtour. Die Zimmer liegen zur Straße hin und daher ist es hier leider ganz schön laut und beim Frühstück wird nicht an der Menge aber an der Qualität gespart. Wir kommen nicht wieder, auch wenn die WC-Schilder ganz hübsch sind.

Sonntag, 12. Oktober 2014

Gartenherbst

Wenn das große G mich auffordert, ich soll helfen die Gartenbank reinzuräumen, sträubt sich in mir alles. Nein, ich will nicht. Gut aufräumen ist an sich blöd. Ordnung ist schon prima, nur aufräumen macht ja wirklich keinen Spaß. Aber das reinräumen der Gartenbank bedeutet der Sommer ist vorbei und es wird trist und das Grau wird über die jetzt noch aufleuchtenden Herbstfarben gewinnen. Man sieht schon ich arbeite zielsicher auf meine Novemberdepression hin.


Mittwoch, 8. Oktober 2014

Hossinger Leiter

Außer Schule beschäftigt uns fast nichts mehr. Nein ganz so schlimm ist es nicht, aber es verändert das Familienleben schon sehr. Neue Wege werden gegangen, neue Zeiten beherrschen den Rythmus und neue Themen kommen in die Familie. Entspannung tut Not und draußen Zeit zu verbringen ist mehr als nur Erholung. 
Die Hossinger Leiter am Albtrauf ist eine kleine feine Wanderung, die auch für 6-jährige komfortabel zu gehen ist und man hat immer wieder schöne Blicke, erst langsam färbt sich die Alb in Herbstfarben, mal sehen ob wir es noch einmal schaffen zu wandern im Indian Summer auf der Schwäbischen Alb.

Freitag, 3. Oktober 2014

Das Leben ist nicht immer lustig


Schule ist nicht lustig. Diese Woche gab es schon Tränen, Hausaufgaben wurden nicht gemacht, das Essen hat nicht geschmeckt. Das kleine g ist in allen zu langsam und ich habe ständig das Gefühl ich muss drängeln und mahnen.Kurzum ich scheitere gerade mehr als mir lieb ist. Gelassenheit tut Not. Der Feiertag verschafft uns hier eine kleine Insel.
Ich scheitere übrigens auch gerade im Lernen, ähnlich wie das kleine g. Ich habe mich leichtsinnigerweise zu einem Street Photography Kurs in der VHS angemeldet und merke jetzt, dass mich das total überfordert. Ich wehre mich genau so wie mein Kind. Wieso soll ich manuell fokussieren, so ein Autofocus ist doch prima. Wahrscheinlich denkt das kleine g  das gleich über das Schreiben. Wieso soll sie sich mit schreiben lernen quälen, auf dem Computer oder dem Laptop ist doch so ein "m" schnell getippt. Alles  Schikane.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Auf dem Weg zur Arbeit


Herbst ist, wenn die Kita an der ich auf dem Weg zur Arbeit vorbeilaufe 
Kastanienschnüre an das Eingangsgitter hängt. Selten waren sie so schön wie dieses Jahr.