Freitag, 31. Oktober 2014

Dampfross

Normalerweise spielen wir beim Spieleabend ja komplizierte Strategiespiele. Diesesmal war es anders. Wir haben beschlossen, dass jeder mal sein Lieblingsspiel bzw. das Spiel, das die anderen in der Regel verweigern mitbringen darf und dann wird gespielt und nicht abgestimmt. Ds große G liebt Dampfross. Ein Spiel aus den 80er.  Drei Stunden haben wir dieses Spiel gespielt und unglaublich gelacht, manchmal ist es einfach auch entspannend die Strategie mal Strategie sein zu lassen

Dampfross ist in zwei Spielphasen geteilt. In der ersten Phase versucht man auf einer Karte (hiervon gibt es verschiede, wir haben die Deutschlandkarte gespielt) jeweils ein Streckennetz zu bauen. In der zweiten Phase werden dann Start und Zielbahnhöfe gewürfelt und man würfelt ein Wettrennen, wer mit seinem Streckennetz am schnellsten am Zielbahnhof ankommt.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Ich backs mir: Kürbisquiche

Quiche, super, das ist lecker. Die ist hier ein Brigitte-Rezept und damit ist das Gelingen eigentlich schon garantiert. Ich liebe Bauschimmelkäse die beiden Gs nicht, daher wurde dann auch anteilig geriebener Gouda anstelle von Rouquefort darüber gestreut. Der Teig ist logischerweise durch das Blindbacken superknusprig und sehr knusprig. So ganz alltagstauglich ist das Rezept nicht, ziemlicher Aufwand und ich sollte mir endlich bessere Messer kaufen, ich liebe ja Kürbis aber ich schneide mir in schöner Regelmäßigkeiten dabei in mindestens 2 von 10 Finger.



Rezept
Für den Teig:
250 Gramm Mehl ½ TL Meersalz 125 Gramm Butter (kalt) 1 Ei Mehl (zum Ausrollen) Hülsenfrüchte (getrocknet; zum Vorbacken) Fett (für die Form) 

Aus dem Teig einen Mürbteig machen und ca. 2 Stunden kalt stellen. Teig in die Form geben und bei 200 Grad blind backen.

Belag:
2 Knoblauchzehen
2 Zweige Rosmarin
5 EL Olivenöl
½ TL Meersalz
700 Gramm Hokkaido-Kürbis
3 Eier
150 Gramm Schlagsahne
150 ml Milch
Pfeffer (frisch gemahlen)
1 Bund Petersilie (glatt)
125 Gramm Blauschimmel-Käse (z. B. Roquefort)  

Knoblauch pressen und Rosmarin zerhacken und mit dem Öl und dem Salz mischen und über den in in Stifte geschnittenen, geschälten Kürbis geben. Den Kürbis 25 Min. bei 200 Grad backen
Eier, Sahne, Milch mit Pfeffer und Salz verrühren.

Sobald der Küribs aus dem Ofen kommt in die Form geben. Eier-Milch-Sahne Mischung darüber gießen, den Blauschimmel Käse und die Petersilie darauf verteilen und nochmals  ca. 25 Minuten backen
Mehr leckere Quiches gibts wie immer hier

Mittwoch, 29. Oktober 2014

humpelnde Frau

Ganz schön spitzig das ganze,  wie man mit solchen Spitzen Füssen zur Toilette kommen sollte ist einem ohnehin nicht klar, die Frau humpelt ja noch zu alledem.

Samstag, 25. Oktober 2014

Gruselige Türe



Ganz schön gruselig ist unsere neue Türdeko, besonders die blutige Hand ist schauerlich. Das kleine g und ich waren mal wieder zusammen aktiv an der Türgestaltung beteiligt. Bei uns endet das meistens im lustigen Bastelchaos und es kommt immer was anderes heraus als geplant.

Montag, 20. Oktober 2014

Am Wochenende sind wir durch einen Triumpfbogen gefahren



In Heubach ist der Unterwäschehersteller Triumpf ansässig und so bekamen wir, als wir nach dem Weg zum Waldparkplatz für unseren Ausflug zur Ruine Rosenstein  fragten, eine etwas irritierende Wegbeschreibung, irgendwann hieß es, am Triumpfbogen links hoch. Wir waren sehr gespannt auf den Bogen und erwarteten ein kitschiges Römerimitat. Wir mussten dann herzlich lachen, als wir begriffen, dass für die Heubacher die Sache ganz anders ist. Der Triumpbogen ist einfach eine Verbindungsteg zweier Fabrikteile der Firma Triumpf, die die Hauptstraße überquert.
 
Wir wollten zur Ruine und auch einige Familien hier bei uns im Stadthaus auch. Also sind wir zusammen los und es ist wie meist für die Kinder ist es toll, vor allem natürlich für unser Einzelkind das kleine g. Mit mehreren anderen Kindern läufts sich viel leichter.
Erwachsene sind da komplizierter, mittlerweile bin aber besser darin, mir zusagen, man wandert gemeinsam, d.h. nicht, dass man die gleichen Werte teilt oder gar befreundet ist, es kann trotzdem nett sein und das war es auch

Der Spielplatz an der Waldschenke ist übrigens prima und bietet für Kinder in jeder Altersklasse etwas. Auch die Außengastronomie ist empfehlenswert.

Samstag, 18. Oktober 2014

Urlaubsplanung war früher auch leichter

Urlaubsplanung war früher auch einfacher. Als Single reist man a) alleine , b) wird gefragt oder c) fragt man selbst mal so in die Runde. Man geht zu jeder beliebigen Zeit und in der Regel ist einfach das Budget die Grenze.
Als Familie mit einem Schulkind muß man in den Ferien gehen (wie ätzend), das ist teuer und da gehen alle. Halbe Kontinente fallen flach (oder ist der Winter in Neuseeland wirklich attraktiv). Wenn man dann noch versucht mit anderen Familien zu gehen, versuchen mehrere berufstätige Erwachsene ihre Urlaubszeit zu synchronisieren, für verschiedenaltrige Kinder das optimale Reiseziel zu finden und auch noch ein paar Erwachenenbedürfnisse unterzubringen, ach ja und die Finanzen sollten auch noch stimmen. Grausam. Das große G ist da ganz klar, wir gehen allein, das ist schon kompliziert genug. In den Herbstferien haben wir das ja schon mal nicht geschafft. Wir habe uns viel zu spät umgeschaut und es war schlichtweg alles zu teuer, was uns noch ein bißchen Sonne garantiert hätte. Die Osteferien haben wir schon mal gebucht  Hilserhof im Schwarzwald (eigentlich wollten wir in den Pfingstferien dorthin gehen, aber da war schon alles ausgebucht, also wieder zu spät) Jetzt verzweifle ich gerade am Faschingsurlaub. Ich würde gerna das kleine g und das große G in die Berge bringen - Schneeferien im Kleinwalsertal, aber ehrlich gesagt auch da erschüttern mich die Preise und irgendwie auch die Hotels und Ferienwohnungen. Ein 4- Gänge Menü muss es echt nicht sein, was Warmes halt abends, wenn man vom Skilaufen kommt. Schön wäre ein Schwimmbad und eine Sauna. Ein Zimmer oder eine Ferienwohnung, die nicht vollkommen auf 70er Charme reduziert wären. Ach ja, und aber das wäre schon supermegatoll, ein Schlafzimmer, wo  das kleine g vielleicht eine Schlafnische hat, so dass das große G und ich vielleicht noch ein bißchen quatschen können oder spielen können und nein, wir brauchen keine 50 quadratmeter. Totaler Frust gerade, ich sehe schon, wir bleiben wieder hier.
 Ist auch nicht schlimm, hier ist es auch schön, bei unserem letzen Ausflug sind wir an der Burg Hohenzollern vorbeigefahren (s.o.)

Mittwoch, 15. Oktober 2014

60er Jahre Schild

Der Mann ist schon etwas geknickt, aber obwohl man im Hotel Blume tüchtig renoviert hat, die Gästetoiletten im Restaurantbereich verströmen noch den Charme der Sixties. Wir haben hier übernachtet bei unserer Kinzigtalradtour. Die Zimmer liegen zur Straße hin und daher ist es hier leider ganz schön laut und beim Frühstück wird nicht an der Menge aber an der Qualität gespart. Wir kommen nicht wieder, auch wenn die WC-Schilder ganz hübsch sind.